Zukunft sichern: Österreich als führender Produktionsstandort
Österreich zählt zu den stärksten Industriestandorten Europas – doch genau diese Stärke ist aktuell ernsthaft gefährdet. In keinem anderen EU-Land sind die Lohnstückkosten seit 2020 so stark gestiegen, während gleichzeitig die Energiepreise zeitweise über dem EU-Durchschnitt lagen.
Die Folge: Österreich verliert rasant an Wettbewerbsfähigkeit, Produktionsverlagerungen ins Ausland nehmen spürbar zu, erste Anzeichen einer schleichenden Deindustrialisierung treten bereits auf.
Die veröffentlichte Stellungnahme zeigt klar auf, wo Hebelwirkung besteht und welche Maßnahmen jetzt ergriffen werden müssen:
- Sofortige Produktivitätssteigerungen Durch Automatisierung, Digitalisierung und konsequenten Einsatz von KI – die entscheidenden „Produktivitätsbooster“.
- Neue industrielle Wertschöpfung Fokus auf den zweiten Teil der Kreislaufwirtschaft: automatisierte Demontage, Sortierung und Remanufacturing.
- Beschleunigter Wissenstransfer Engere Vernetzung zwischen Universitäten, Industrie und Politik, um Innovation schneller in die Anwendung zu bringen.
Nur durch koordiniertes Handeln von Wissenschaft, Industrie und Politik kann Österreich seine industrielle Basis sichern.
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